45 Krippenplätze entstehen in Kloster Oesede

SPD Ratsfraktion besucht Kita St. Maria in Kloster Oesede.

Auch in Coronazeiten muss die politische Arbeit weitergehen. Um den aktuellen Sachstand zum geplanten Krippenhausbau in Kloster Oesede und den neuen Leiter der Kita, Lars Zumstrull persönlich kennenzulernen, organisierte Ratsfrau Jutta Olbricht ein Treffen vor Ort. Der Bedarf an Krippenplätzen in östlichen Bereich von Georgsmarienhütte ist groß und die Zeit drängt mit den weiteren Planungen zu starten. Nachdem der Grundsatzbeschluss im Kirchenvorstand und in der Politik gefasst war, wurden seitens der Stadtverwaltung Fördermittel für den Neubau beim Land Niedersachsen beantragt. Diese sind daran gebunden, dass die Fertigstellung und Abrechnung am 31.07.2021 abgeschlossen sein müssen. Daher drängt die Zeit. Lars Zumstrull stellte die derzeitige Situation der Kinderbetreuung unter Corona dar. Für zurzeit sechs Notgruppen sind acht Erzieherinnen vor Ort. Bei einer Gruppenstärke von max. 13 Personen, wie es die Verordnung vorsieht, ist die Arbeit am Kind für eine einzige Fachkraft ein Kraftakt, erläuterte er. In liebevoller kreativer Art hält das Team den Kontakt zu den Kindern auf unterschiedlichste Art aufrecht. Ein Beispiel bildet die bunte Steinkette, die sich um das Kitagebäude schlängelt und die immer wieder von Kindern ergänzt bzw. verändert wird. Auf Julian Symanziks Frage nach der Möglichkeit Kurzarbeit zu beantragen, erklärte die Leitung, dass hier Gespräche mit dem Betriebsrat laufen. Beim Gang über den Spielplatz wurde besonders auf den praktisch nicht vorhandenen Spielbereich für die Krippenkinder hingewiesen, der aufgrund fehlender Mittel noch nicht errichtet werden konnte. An anderer Stelle konnte die Gruppe aber die neu installierte aus Mitteln des Fördervereins finanzierte Matschbahn begutachten. Das wird das Highlight für die Kinder, sind sich alle einig.

Außenbereich für die Krippengruppe
Spielbereich für die Kitakinder, wg. Corona in drei Bereiche abgegrenzt
Matschbahn, vom Förderverein gesponsert

Im Gebäude selbst nahm die Gruppe noch die 2008 eingerichtete Krippe und die Mensa in Augenschein. Auch hier gibt es Erneuerungspotential, z.B. das Mobiliar für die Erziehrinnen. Die Mensa, die auch von der Grundschule mitgenutzt wird, wird von beiden in jeweils zwei Schichten genutzt. Die Krippenkinder beginnen um 11:30 und die Grundschulkinder um 13:30 Uhr. Bei steigendem Bedarf an Ganztagsbetreuung und damit Mittagsverpflegung wie im Kita- als auch im Grundschulbereich, muss auch hier über eine Erweiterung nachgedacht werden.